Protokoll der Vorstandssitzung in Gmunden am 12. Juli 2008

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1. Erhöhung der Kategoriegrenzen (Beschluss des SRA vom 15.4.2008)

Doris Fischer bittet den Sportreferenten, den Beschluss des SRA vom 15.4.2008 über die Erhöhung der Meisterpunktekategoriegrenzen wieder rückgängig zu machen.

Begründung:
Wenn jene Leute, die gerade eine höhere Kategorie erreicht haben, aufgrund der neuen Grenzen wieder zurückfallen, ist das für diese Leute nicht verständlich. Sie würden dann später wieder eine Urkunde über die Erreichung einer Kategorie bekommen, die sie schon einmal bekommen haben.
Leute, die kurz vor einem Kategoriewechsel stehen, wären frustriert, dass sie noch sehr lange warten müssen.
Wenn man die Leute, die kurz vor der neuen Einführung eine höhere Kategorie erreichen und dann trotzdem in dieser bleiben sollen, obwohl sie noch nicht die neue Grenze erreicht haben, müssten in der Datenbank 2 verschiedene Kategoriegrenzen eingeführt werden und bei allen 2300 Mitgliedern neu eingetragen werden. Dies ist – falls überhaupt möglich - ein sehr großer Aufwand und führt sicher zu Fehlern.

Aufgrund der Veröffentlichung des Beschlusses des Sportausschusses über die Höhe der Kategoriegrenzen gab es im Sekretariat sehr viele Anfragen, wie diese Regelung denn durchgeführt werden soll. Alle Anrufer bedauern, dass sie noch länger brauchen würden, um eine höhere Kategorie zu erreichen.

Ein Beispiel:
Es erreicht jemand im Oktober die Kategorie Herz mit z.B. 15.050 MPen.
Er macht im nächsten Halbjahr 100 weitere Punkte und ist in Herz.
Ein anderer hat im Oktober 14.800 MPe und macht im nächsten Halbjahr 2.000 MPe.
Somit ist dann im März der Erste mit 15.150 MP in Herz und der Andere mit 16.800 MPen in Karo.

Ein Beispiel (wenn man nicht 2 verschiedene A/T/K/H/P/LM-Kategorien einführt):
Jemand spielt einen ATK-Bewerb im Frühjahr 2008. War zu Beginn noch K und wurde innerhalb des Bewerbes H. Kann z.B. den ATK-Bewerb Sommer 2008 bzw. ATK-Bewerb Herbst 2008 nicht spielen. Ist aber ab 1.1.09 wieder in K und könnte einen ATK-Bewerb Frühjahr 2009 spielen.

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass es den Leuten wichtiger ist, eine höhere Kategorie zu erreichen, als A- bzw. Treffpreise bei Großturnieren zu gewinnen.
In den Klubs ist ein gewisser Konkurrenzkampf eingetreten, wer mehr Meisterpunkte macht und somit früher in einer höheren Kategorie ist (es werden sogar Wetten abgeschlossen).

Aus diesen Gründen bittet der Vorstand eindringlich, den diesbezüglichen Beschluss des SRA vom 15.4.2008 auszusetzen und die alten Kategoriegrenzen beizubehalten.
Andreas Babsch wird den SRA unter Berücksichtigung dieser Argumente neuerlich mit diesem Thema befassen.

2. Broschüre für die Klubs bezüglich Pflichtmitgliedschaft

Doris Fischer legt eine Broschüre (mehrseitiger Folder im Kleinformat) des französischen Verbandes vor, der man wertvolle Anregungen in Bezug auf jenen Folder des ÖBV entnehmen könnte, der den Klubs im Zusammenhang mit dem Beschluss über die Pflichtmitgliedschaft bei der heurigen GV für 2009 versprochen wurde.

Sie wird im Urlaub das Wesentliche übersetzen. Der französische Verband hat sein Einverständnis dazu erklärt.
Die Printfactory soll den Druck übernehmen.

Die Broschüren werden vom ÖBV-Sekretariat an Neumitglieder des ÖBV gemeinsam mit dem Willkommensbrief verschickt werden. Einige Exemplare sollen den Klubs zur Verfügung gestellt werden.

 

3. Mitgliedskärtchen

Die Mitgliedskärtchen für ÖBV-Mitglieder werden mit 1. September verfügbar sein.
Waltraud Seidel wird kontrollieren, ob  die Änderungen, die im Frühjahr von der Generalversammlung angeregt wurden, im Sinne der Klubs vollzogen worden sind. Gunther Purkarthofer wird Kärtchen wie vereinbart drucken lassen.

Die Mitgliedskärtchen sollten bis spätestens 1.1.2009 versandt sein. Die Kärtchen werden an die Klubs mit der Bitte um Verteilung geschickt. Neue Mitglieder werden sie gemeinsam mit dem Willkommensbrief erhalten.

 

4. Voraussichtliche Kosten für Unterstützung von Junioren

Doris Fischer legt eine Kalkulation von Alice Redermeier vor.
Erfreulich ist die Tatsache, dass beim Zentralen Hochschulsportausschuss ein Sponsoring im Wert von 1000 Euro für die Studenten-Team-WM erwirkt werden konnte.

Die Kostenaufstellung beinhaltet folgende Punkte:

  1. Paar-EM, Breslau, Juli 2008, 4 Tage

Gogoman – Islam
Schulz – Owczarek
Kautny – Bina

  1. Studenten-Team-WM, Lodz, September 2008, 7 Tage

Schulz – Islam
Kautny – Eglseer

  1. Unterstützung für Gmunden und Loiben Team bzw. Team und Paar (Nenngeld- und Quartierzuschuss)

 

Das gilt für alle Junioren, die in einer Junioren-Partnerschaft gespielt haben.
5. Teamprogramm von Werner Broser

Doris Fischer hat mit Werner Broser einen Vertrag für die Erstellung des Teamprogramms ausgearbeitet. Der Vertrag liegt allen Vorstandsmitgliedern vor und wird einstimmig genehmigt.

Doris Fischer übergibt dem Vorsitzenden des Sportausschusses eine Liste mit Fragen und Wünschen an den SRA in Bezug auf WKO im Zusammenhang mit der Teamprogrammerstellung durch Werner Broser und bittet, diese Punkte zu klären.

 

6. Turniertermine 2009

Für die Simultan-Landespaarmeisterschaft 2009 wird der 4. April ins Auge gefasst. Waltraud Seidel und Georg Engl werden klären, ob die entsprechenden Lokale (Casineum Innsbruck, Mondsee) zur Verfügung stehen.

Georg Engl gibt die Terminvorschläge für alle oberösterreichischen Turniere, die 2009 stattfinden sollen, bekannt: