Informationen über die Vorstandssitzung

vom 27. Dezember 2006

(.pdf Download)

1. NENNGELD VON KINDERN BEI HAUSTURNIEREN

Margit Schwarz berichtete, dass im Raum Wien einige Kinder (im Alter von 10 bis 15) ab und zu Hausturnier spielen. Einige Klubs befreien die jungen Spielrinnen und Spieler vom Nenngeld, andere nicht. Wir halten es für eine sehr erfreuliche Entwicklung, dass Jugendliche nicht nur Bridge-Kurse besuchen, sondern auch darüber hinaus aktiv am Bridgegeschehen teilnehmen, und bedanken uns bei jenen Klubs, die kein Nenngeld bei den Hausturnieren verlangen. Wir wollen den Jugendlichen aber ermöglichen, dass sie bei allen Klubturnieren gratis mitspielen dürfen.

 

Der Vorstand ist der Meinung, dass Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren bei Hausturnieren kein Nenngeld bezahlen sollen. Der ÖBV soll die Kosten für das Nenngeld übernehmen. Jene Klubs, die an Juniorenförderung nicht interessiert sind und auf der Bezahlung des Nenngelds durch Kinder bestehen, bitten wir, beim Turnier kein Nenngeld zu verlangen und den Betrag per Rechnung mit Namensnennung der TeilnehmerInnen beim ÖBV-Sekretariat einzufordern.

  

2. „GERECHTE LÖSUNG FÜR DIE KLUBS“

Angesichts der Tatsache, dass bei der GV 2007 wieder jener Antrag des Vorarl-berger Bridge-Klubs zu erwarten ist, der bei der GV 2006 nur mit einer sehr knappen Mehrheit abgelehnt worden ist, und der – egal wie die Abstimmung 2007 ausgehen mag – bei einem Teil der Klubs große Unzufriedenheit hervorrufen wird, beschäftigt sich der Vorstand seit Monaten mit Modellen, die er selbst der GV präsentieren kann und die hoffentlich einen größeren Konsens herbeiführen werden.

 

Georg Engl hat dem Vorstand am 27.12. wieder einige Vorschläge präsentiert. Aber egal, welches Model wir uns ansehen – entweder entstehen für die großen Klubs erkleckliche Mehrkosten oder es verringern sich die Einnahmen des Verbandes. Ersteres ist nicht wünschenswert, weil die wenigen sehr großen Klubs einen beachtlich hohen Prozentsatz unserer Mitglieder stellen, zweiteres ist unmöglich. Immerhin wurden die Umlagen seit benahe 20 (!!) Jahren nicht mehr erhöht und es sind dringend notwendige Verbesserungen in Bezug auf die Datenbank vorzunehmen, die im Budget berücksichtigt werden müssen.

 

Wir haben für die nächsten Wochen weitere Treffen vereinbart, in denen wir uns dieser Sisyphusarbeit widmen werden.

  

3. KOOPTIERUNG VON NEUEN VORSTANDSMITGLIEDERN

Das Nachwuchsreferat von Alice Redermeier ist ein dermaßen umfassendes Ressort (Werbung und Info-Material für Kinderkurse an Schulen, Organisation von Kinderkursen in Klubs, Veranstaltung von Kindercamps, Kinderturnieren, Leitung und Betreuung des wöchentlichen Juniorenbridge, Organisation von Trainings für den Juniorenkader, Juniorencamps, Juniorenturniere, Zusammenstellung von Unterrichtsmaterial für junge Spieler und vieles mehr), dass die Arbeit, wenn sie ordentlich gemacht werden soll, von einer Person nicht zu bewältigen ist.

 

Die Nachwuchsarbeit im Bridge ist noch dazu – wie alle wissen – eine zähe Angelegenheit. Es wird immer schwieriger, junge Leute für Bridge zu begeistern, und die wenigen, die gewonnen werden konnten, gilt es ausgiebig zu betreuen.

Aus diesem Grund hat sich der Vorstand dazu entschlossen, eine Kinderreferentin zu kooptieren. Wir freuen uns, dass Mag. Margit Schwarz uns Ihre Mitarbeit im Vorstand zugesagt hat. Ihr ist es gelungen, an ihrer Schule Bridgekurse zu installieren und sie hat sich als Leiterin der beiden ÖBV-Kindercamps profiliert. Sie ist es auch, die die Idee einer Bridge-Kinderzeitung vor kurzem in die Tat umgesetzt hat.

 

Als weiteres Vorstandsmitglied konnten wir Marianne Soukup gewinnen, deren konstruktive Arbeit für den ÖBV vor allem in Bezug auf Magic Contest uns in den letzten Monaten eine große Hilfe war. Ihre Aufgabe wird unter anderem die Koordination von Projekten des Vorstandes sein.

 

Wir werden bei der GV im März die Bestätigung der Kooptierungen beantragen.

 

Weiters führt der Vorstand Gespräche mit einer potenziellen Seniorenreferentin.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Doris Fischer