Beschlussprotokoll der Vorstandssitzung vom 9. November 2006

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1.) Spitzenbridge

 

Auswahl und Vorbereitung der Spielerinnen und Spieler der österreichischen Nationalteams für die Team Europameisterschaften 2008 (Frankreich) und die Team-Olympiade 2008 (China) sowie für die Offene EM 2007 (Türkei)

 

Der Sportkapitän des ÖBV, Jörg Eichholzer, hat in den letzten Monaten mehrere Gespräche mit potenziellen Mitgliedern der österreichischen Nationalteams  Gespräche geführt. Herr Qumas Jadali, Kapitän des Damenteams in Warschau, hat seinen Bericht vorgelegt und Vorschläge für die Zukunft geäußert. Ein schriftlicher Entwurf des Sportkapitäns wurde innerhalb des Vorstandes in den Tagen vor der Sitzung studiert, diskutiert und mit Anmerkungen versehen. Die Ergebnisse dieser Treffen wurden zusammengefasst und bei der Erstellung von Richtlinien für die Beschickung der internationalen Bewerbe 2007 und 2008 eingeflossen.

 

Beschluss:

Der Vorstand hat die vom Sportkapitän vorgelegte endgültige Fassung der schriftlichen Grundlagen für die Auswahl und Vorbereitung der Nationalteams auf die internationalen Bewerbe der kommenden beiden Jahre für gut befunden. Sie wurde auf die ÖBV-Homepage gestellt und per Post an die potenziellen Mitglieder zukünftiger Nationalteams versandt.

 

2.) Nachwuchsbridge

 

Internationales Junioren-Teamtunier in Hluc

 

Beschluss:

Jene zehn Nachwuchsspieler, die Österreich beim internationalen Junioren-Teamturnier (bis 28 Jahre) in Hluc (Tschechische Republik) vertreten, erhalten für Nenngeld, Fahrtkosten und drei Übernachtungen 30 Euro Zuschuss pro Person.

 

Beschluss:

Herr Daniel Landau, der dankenswerter Weise unsere Nachwuchsspieler in Hluc betreut hat, erhält vom ÖBV seine Unterbringungskosten erstattet.

 

Reportpflicht für den Juniorenkader

Beschluss:

Die Mitglieder des Juniorenkaders, von denen sechs Spieler Österreich bei der Junioren-Team-EM 2007 vertreten sollen, sind dem Sportkapitän reportpflichtig, das heißt, sie müssen Bericht erstatten, welche Turniere und Bewerbe sie mit ihrem Partner (bzw. Komplementärpaar) wann, wo und mit welchen Resultaten gespielt haben. Herr Eichholzer wird diese Informationen erfassen.

 

Ermäßigte ÖBV-Skripten für NachwuchsspielerInnen

 

Beschluss:

Juniorinnen und Junioren erhalten ab sofort 40% Ermäßigung auf alle vom ÖBV herausgegebenen Skripten bzw. die dazugehörigen Beispielsammlungen.

 

3.) „Bridgemates“

 

Anfrage des KBC in Bezug auf den Ankauf von Bridgemates durch den ÖBV

 

Der KBC stellte eine telefonische Anfrage, wie der ÖBV zu dem Vorschlag stehen würde, Bridgemates (wurden international erstmals bei Paar-EM auf Teneriffa eingesetzt und in Österreich seit einem halben Jahr im Kitzbüheler Klub verwendet)  anzukaufen und diese an interessierte österreichische Klubs gegen Gebühr zu verleihen.

 

Beschluss:

Der ÖBV kann diesen Vorschlag nicht befürworten und stellt seine Gründe folgendermaßen dar:

 

·        Bei den Bridgemates müsste man zusätzlich auch noch die Utensilien für die Herstellung des Netzwerks anschaffen.

·        Weiters muss die Wartung der Bridgemates inklusive Batterieaustausch durchgeführt werden.

·        Durch den Transport leiden solche sensiblen Geräte sowie das ganze Zubehör.

·        Der ÖBV hat vor einigen Jahren schlechte Erfahrungen mit dem Ankauf von Screens gemacht, die verliehen wurden. Der ÖBV hat keinen Cent Rückerstattung bzw. Verleihgebühren erhalten und die Screens sind aufgrund von mehreren Transporten praktisch unbrauchbar geworden.

·        Alles in allem würde die Anschaffung von Bridgemates für den ÖBV hohe zusätzliche Kosten bedeuten.

 

4.) Kopierer des ÖBV und des BCA

 

Antrag des BC Austria auf weitere Übernahme des Leasing- und Wartungsvertrages

 

Die Finanzreferentin des ÖBV, Brigitte Premitzer, hat kurz nach ihrer Amtsübernahme bei Durchsicht diverser Unterlagen entdeckt, dass der sich im (mittlerweile ehemaligen) Sekretariat am Rudolfsplatz befindliche Kopierer den ÖBV im Jahr 2400 Euro kostet. Nachfragen ergaben, dass es sich dabei um den Kopierer des BC Austria handelte, dessen Leasing- und Wartungsvertrag 2005 bzw. 2006 mittels mündlicher Vereinbarung zwischen der damaligen Präsidentin, der damaligen Finanzreferentin und Günther Plachetzky vom ÖBV übernommen wurde und im ÖBV-Sekretariat seinen Platz fand. Da nur wenige Kopien gemacht wurden und unseren Berechnungen nach eine Kopie um einiges mehr als 1 Euro kostet, hat der neue Vorstand Herrn Plachetzky das Gerät bereits im Mai 2006 zurückgegeben und kundgetan, weder die zweite Quartalsrate noch irgendeine weitere zu je 600 Euro zu bezahlen.

 

Herr Plachetzky vertrat die Meinung, dass auch der neue Vorstand an diese Vereinbarung gebunden sei. Der Vertrag würde erst  Ende 2007 auslaufen.

 

Beschluss: (mit Gegenstimme der Finanzreferentin)

Der ÖBV übernimmt die zweite Quartalsrate 2006 von 600 Euro und hält mit Herrn Plachetzky schriftlich fest, dass mit Bezahlung dieser Rate sämtliche frühere Vereinbarungen den Kopierer betreffend erloschen sind. Die Gründe dafür sind:

o      Im April und  Mai 2006 wurden noch Kopien für den ÖBV gemacht.

o      Der neue Vorstand will die früheren Vereinbarungen nicht völlig ignorieren.