Beschlussprotokoll der Vorstandssitzung vom 15. Juli 2006

 

 

Den ersten beiden Beschlüssen sind etliche persönliche Gespräche und Telefonate zwischen Mitgliedern des Vorstandes und Klub-Funktionären sowie anderen Mitgliedern der österreichischen Bridgegemeinde voraus gegangen. Berücksichtigt wurde auch die Tatsache, dass, in der letzten Generalversammlung Stimmen laut wurden, bei den Publikationen des ÖBV einzusparen.

 

Der Vorstand des ÖBV teilt die Meinung vieler Bridgespielerinnen und Bridgespieler, dass das österreichische Bridge Magazin eine Visitkarte des Verbandes ist. Für viele Verbandsmitglieder, die wenig oder kaum mehr Bridge spielen, ist es die einzige Möglichkeit, weiterhin mit Bridge in Kontakt zu bleiben. Es gibt keinen europäischen Bridgeverband, und sei er noch so klein, der nicht mindestens vier Mal im Jahr (meistens öfter) ein Magazin heraus gibt.

 

Was das Bridge Aktuell betrifft, so wurden in den letzten Monaten immer wieder folgende „Klagen“ laut:

- Klubmitglieder, die nicht beim Verband gemeldet sind, nehmen gleich mehrere Exemplare für die private Bridgerunde nach Hause mit.

- In manchen Bridgeklubs bleiben die Broschüren kistenweise liegen, um später entsorgt zu werden.

- Viele Spielerinnen und Spieler holen sich die aktuellen Informationen lieber aus dem Internet und möchten nicht ein Monat bis zum nächsten Erscheinen des Bridge Aktuell warten.

- Die Kosten für das Bridge Aktuell betragen nahezu die Hälfte jener für das Bridge Magazin.

 

Wegen der oben angeführten Überlegungen hält der Vorstand für vernünftig, den Sparstift bei Bridge Aktuell anzusetzen und das Bridge Magazin hingegen in modernisierter und umfangreicherer Form herauszugeben. Insgesamt wird das Sparpotenzial circa 15.000 Euro betragen.

 

1. Bridge aktuell

 

2007 wird das Bridge Aktuell nur mehr auf der Homepage stehen. Es wird weiterhin zehn Mal im Jahr erscheinen und folgende Inhalte aufweisen:

- Klubinformationen (Turnierzeiten, Kurse, Seminare etc.)

- Ausschreibungen für Turniere

- Reiseübersicht

- Turnierergebnisse

- Informationen des Vorstandes

- Turnierkalender

 

Die Inseratenpreise werden reduziert und mit € 36,-- pro Seite (1/2 Seite € 18,--, 1/3 Seite € 12,--, ¼ Seite € 9,--) festgelegt.

 

Interessierte Klubs und Einzelpersonen haben die Möglichkeit, es zum gegenüber dem Vorjahr ermäßigten Preis von € 28,-- (pro Jahr) inkl. Verpackungs- und Versandspesen zu abonnieren.

 

Jene Spielerinnen und Spieler, die gar keine Möglichkeit eines Internet-Zugangs besitzen, können sich an Ihren Stammklub wenden. Wie uns schon einige Klubpräsidenten versichert haben, dürfte es kein Problem sein, dass die Klubs einige Exemplare ausdrucken und im Klub auflegen.

 

2. Bridgemagazin

 

Die vierte Ausgabe wird noch einmal von der Familie Unger herausgegeben und zum gewohnten Termin erscheinen.

 

Der Vorstand hat aus oben genannten Gründen beschlossen, dass Bridge Magazin weiterhin vier Mal jährlich erscheinen zu lassen. In folgenden Punkten soll es Änderungen geben:

- Umfang: 36 bis 40 Seiten

- Farbdruck (in heutigen Zeiten gleich teuer wie s/w-Druck)

- Mehr Beiträge für weniger routinierte Spieler

- Erhöhtes Augenmerk auf das Bridgegeschehen in den Bundesländern

- Die Druckerei wählt der Vorstand des ÖBV aus (Angebote wurden bereits eingeholt).

- Zeitgemäßes Layout

 

Der Vorstand hat in einer eigens dafür anberaumten Sitzung bereits die Weichen für eine Ausschreibung gestellt. Diese wird in Kürze auf die Homepage gestellt, über den Verteiler an ca. 600 Spielerinnen und Spieler gemailt und in der September-Ausgabe des Bridge Aktuell abgedruckt.

 

Die Bewerbungen müssen bis 1. Oktober 2006 in einem verschlossenen Umschlag beim ÖBV einlangen. Die Angebote werden vom Vorstand in einer Sitzung geprüft, wobei dazu auch externe Berater eingeladen werden.

 

3. Spitzenbridge (Open Team)

 

Der Sportkapitän bittet in Loiben zu einem round table-Gespräch über die Zukunft des österreichischen Open Teams. Die Einladung an die betroffenen Personen wurde bereits ausgesprochen.

 

4. Antrag Plachetzky

Wiener Senioren-Paar-MS soll österreichische werden

 

Dem Antrag wurde nach Rücksprache mit dem Wiener Verband stattgegeben. Herr Plachetzky wurde kontaktiert und gebeten, diesbezüglich mit dem SRA Verbindung aufzunehmen.

 

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