PROTOKOLL
der ordentlichen Generalversammlung des Österreichischen Bridgesportverbandes
vom 13. März 2005 in den Räumen des
BC Wien, 1010 Wien, Reischachstraße 3.
Beginn: 13.00 Uhr

Vertretene Verbandsmitglieder und deren Delegierte:

Klub

Stimmen

Vertreten durch

Austro American Bridge Club
1
  Mag. Michael Hahn
BC CF
1
  Wolfgang Mayer
Wiener Stadtklub
1
  Ing. Fritz Babsch
BC Austria
28
  Günter Plachetzky
BC Belvedere
2
  Susanne Schnitzer
Vienna Bridge Club
4
  Marianne Soukup
BC Wien
10
  Josef Paulis
Bridge Klub West
3
  Dr. Wolfgang Reisinger
Bridgeklub Schleifmühle
5
Wolfgang Grill
BC Maccabi
1
  Gerhard Pollak
Bridge mit Freunden
12
  Kurt Schulhof Sen.
Postsport Verein Wien-Bridge
1
  Franz Kopecek
BC Burgenland
2
Rudolf Hofmann
City-Bridgesport-Club IBM
2
  Ing. Alfred Fleischmann
Bridgesportclub BCP
10
Friedrich Herold
Klosterneuburger Bridgeclub
8
  Dipl. Ing. Heinrich Gaenger
Mödlinger Bridge Club
4
  Frank Houtermans
Park Bridgeclub Graz
11
  Mag. Hans Kadletz
BC Stolzalpe – Murau
2
  Christine Baumgartner
BC Kärnten
2
Helmuth Ölsinger
bridgecentrum.at
11
Jovanka Smederevac
Vereinigte Linzer Bridge Clubs
4
  Stephan Kacnik
Bridgeclub Vorarlberg
1
Margarete Kaul
BC Hohensalzburg
2
Herta Pouh
HSV Bridge-Club Wels
2
  Dir. Horst Kirchgatterer

Vorstand:

Dr. Donna Schiller Präsidentin
Mag. Georg Engl Vizepräsident
Jörg Eichholzer Verbandskapitän
Mag. Doris Fischer Damenreferentin
Dr. Susanne Grümm Juniorenreferentin
Dkfm. Renate Koschier Finanzreferentin

Weitere Anwesende:

Von der Führung einer Anwesenheitsliste wurde aus zeitlichen Gründen Abstand genommen.

1. Begrüßung durch die Präsidentin

Frau Schiller begrüßt die Delegierten und alle anderen Anwesenden. Von 172 Wahlberechtigten sind 134 anwesend, die Beschlussfähigkeit ist somit erreicht.

Frau Schiller bedankt sich bei den mehr als 500 Paaren, die am Tsunami – Benefizturnier teilgenommen haben. Sie berichtet, dass die Idee für das Benefizturnier von Herrn Schulhof stammt und bedankt sich bei Frau Grümm, Frau Soukup und Herrn Wingelmüller für die gute Zusammenarbeit, die dieses Turnier erst ermöglichte.

Frau Schiller gratuliert den beiden Damenteams – die Mädchen haben den ersten Platz in der "Girls Series" bei der Europameisterschaft errungen; die Damen qualifizierten sich durch ihren vierten Rang bei der Europameisterschaft für den Venice Cup.

2.  Genehmigung des Protokolls der ordentlichen Generalversammlung vom 21. März 2004

BC Austria stellt den Antrag auf Genehmigung des Protokolls des Vorjahres. Das Protokoll wird ohne Verlesung einstimmig genehmigt.

3. Geschäftsbericht des Vorstands

Finanzreferat:

Das Geschäftsjahr 2004 schloss mit einem Überschuss von € 2.325 ab. Per 31.12.2004 gehören dem ÖBV 41 ordentliche Mitglieder (Klubs), 8 Reiseveranstalter und 3 Regionalverbände an.

Frau Koschier berichtet, dass der Überschuss vorwiegend durch die niedrigeren Ausgaben für den Spitzensport erzielt wurde.

Ehren- und Disziplinarrat:

Herr Singer berichtet, dass im Jahr 2003 sieben Anzeigen zu verfolgen waren. Die Fälle wurden wie folgt erledigt:

Eine Anzeige des ÖBV auf Bezahlung ausstehender Verbandsbeiträge hat sich nach Einschreiten des EDR durch Bezahlung der Schulden erledigt.

Bei vier Anzeigen wurde wegen Geringfügigkeit kein Verfahren eröffnet.

Eine Anzeige konnte mangels Zuständigkeit des EDR nicht behandelt werden.

Eine Anzeige konnte nicht behandelt werden, weil die Beschwerde schon während des Turnieres beim Turnierleiter hätte eingebracht werden müssen.

Herr Singer berichtet, dass derzeit keine offenen Fälle anhängig sind und dass es bis jetzt 2005 noch keine Anzeige gibt.

Herr Singer stellt fest, dass zunehmend Anzeigen zum EDR kommen, die eigentlich schon vom Turnierleiter zu erledigen gewesen wären, der aber vom Anzeigenden nicht oder zu spät gerufen worden ist.

4. Bericht der Revisoren

Der schriftliche Bericht der Revisoren, Herr Horst Kirchgatterer und Herr Alexander Veverka, wird von Herrn Kirchgatterer verlesen.

5/6. Entlastung des Finanzreferenten und des Vorstandes

Herr Plachetzky stellt den Antrag auf Entlastung der Finanzreferentin. Dieser wird einstimmig angenommen.

Herr Plachetzky stellt den Antrag auf Entlastung des Vorstandes. Dieser wird einstimmig angenommen.

7. Vorstellen der Vorhaben für 2005

Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

Frau Schiller erklärt, dass der ÖBV die Aufnahme in die Bundessportorganisation anstrebt.

Schulenoffensive

Frau Grümm berichtet über die Juniorenoffensive, die vom ÖBV finanziell unterstützt wird.

Herr Ölsinger berichtet, dass diejenigen Länder, in denen Bridge teilweise Pflichtfach an den Schulen ist, gut in der PISA – Studie abgeschnitten haben. Frau Kaul berichtet, dass der BC Vorarlberg im Herbst ein Juniorenprojekt an einer HTL plant.

Der Wiener und der Niederösterreichische Verband sponsern die Teilnahme am Juniorencamp in Podersdorf für je einen Jugendlichen.

Sportbridge

Herr Eichholzer berichtet, dass die Damen nun gemeinsam mit dem Open – Team trainieren und dass die Damen an einem Mentaltraining teilnehmen.

Eine PowerPoint–Präsentation über diese Vorhaben liegt im Sekretariat auf und wird auf Wunsch gerne zugesendet.

8. Anträge

Anmeldung zu Quartalsersten – Statuten Artikel 5.3

Änderung: Die Anmeldung hat zu einem Monatsersten zu erfolgen.

Diese Änderung wird einstimmig angenommen. Diese Regelung soll mit 1. April 2005 in Kraft treten.

Herr Engl berichtet, dass mit dem neuen Auswertungsprogramm die Mitgliedererfassung tagesaktuell sein wird.

Herr Plachetzky regt an, dass jeder Klub einen Block mit ÖBV – Nummern erhalten soll, damit jedem neuen Spieler sofort eine ÖBV – Nummer zugewiesen werden kann.

Datenschutz – Statuten Artikel 5.5

Herr Fleischmann sagt, dass, wenn man Turniereinladungen nicht mehr an Spieler versenden kann, noch weniger Spieler an den Turnieren teilnehmen.

Herr Plachetzky möchte nicht, dass Zeitschriften von anderen Klubs oder Bridgereiseangebote an seine Mitglieder gesendet werden.

Herr Stalzer sagt, dass er Prospekte persönlich versendet und seine Adressen nicht an Hotels weiter gibt.

Herr Gaenger sagt, dass durch die offiziellen ÖBV – Medien sehr viel Werbung möglich ist. Herr Plachetzky meint, dass durch Weitergabe von Adressen dem ÖBV Werbeeinnahmen entgehen.

Änderung: Mit ihrer Mitgliedschaft beim ÖBV stimmen die Verbandsangehörigen der Weitergabe ihrer Post- und E-Mail Adressen für verbandsinterne Zwecke nach jeweils geltenden Bestimmungen des österreichischen Datenschutzgesetzes zu; diese Zustimmung kann jederzeit schriftlich widerrufen werden.

Diese Änderung wird einstimmig angenommen.

Beginn der Mitgliedschaft – Statuten Artikel 4.3

Änderung: Die Mitgliedschaft beginnt an einem einvernehmlich festzulegenden Monatsersten.

Diese Änderung wird einstimmig angenommen.

Stimmdelegation – Statuten Artikel 9.5

Änderung: Jeder Delegierte kann das Mitglied vertreten, durch das er dem ÖBV als Verbandsangehöriger gemeldet ist, sowie ein weiteres Mitglied....Ein Mitglied des amtierenden oder scheidenden Vorstandes kann auch Delegierter sein, ist aber bei Abstimmungen über die Entlastung des Vorstandes zur Enthaltung seiner Stimme verpflichtet.

Diese Änderung wird mit vier Gegenstimmen angenommen.

Vorstandsaufstockung – Statuten Artikel 11.1 und 11.10

Herr Kadletz schlägt vor, den Text auf „mindestens fünf Personen“ zu ändern.

Änderung: Der Vorstand besteht aus....mindestens fünf Personen;

Diese Änderung wird einstimmig angenommen.

Antrag „A“ des BC Austria – Satzungsänderungen

Frau Kaul berichtet, dass bis Ende 2006 die Statuten gemäß dem neuen Vereinsgesetz geändert werden müssen.

Frau Schiller sagt, dass eine Gruppe zur Überarbeitung der Statuten einberufen wird; Die neuen Statuten sollen in einer außerordentlichen Generalversammlung in Loiben zur Abstimmung gebracht werden.

Herr Grümm sagt, der EDR, der Begutachtungsausschuss und der Regelausschuss sind Verbandsgerichte und somit immun; Aus diesen Gründen müssen sie von der Generalversammlung bestimmt werden.

Die Auszählung der Stimmen ergibt folgendes Ergebnis für den Antrag „A.1“ des BC Austria:

Für den Antrag: 28

Dagegen: 63

Enthaltungen: 43

Herr Plachetzky zieht die Anträge „A.2“ bis „A.5“ zurück.

Pause 15:00 – 15:15

Änderung auf Euro – Statuten Artikel 14.4

Änderung: bis zum Höchstbetrag von EUR 360,00.

Diese Änderung wird einstimmig angenommen.

Sportausschuss und Regelausschuss – Statuten Artikel 12 und 13

Änderung: Diese zwei Gremien sollen organisatorisch zusammengelegt werden. Das neue Gremium soll der Sport- und Regelausschuss heißen. Es wird aus dem Sportreferenten und maximal sieben Mitgliedern gebildet.

Artikel 12 und 13 sollen daher sinngemäß unter Beibehaltung aller Aufgaben und Pflichten zusammengefügt werden.

Diese Änderung wird einstimmig angenommen.

 

Geschäftsordnung des Sportausschusses (SpA)

Artikel 3.1 – Teilnahmeberechtigung an SpA – Sitzungen

Frau Kaul sagt, dass die Änderung überflüssig ist, da sich jeder Präsident in einem Gremium vertreten lassen darf.

Artikel 5.2 – Vertretung bei SpA – Sitzungen

Änderung: Ein Mitglied des SpA kann sich bei den Sitzungen sowohl ganz als auch teilweise durch ein anderes Mitglied des SpA vertreten lassen, jedoch kann ein Mitglied nur ein weiteres Mitglied vertreten. Ein Mitglied des SpA darf seine Stimme auch schriftlich (per Post, Telefax oder E-Mail) abgeben.

Diese Änderung wird einstimmig angenommen.

Artikel 7.4 – neu

Herr Babsch sagt, dass dieser Artikel im Widerspruch zu Artikel 12 der Statuten steht.

Frau Schiller erklärt, dass einige Entscheidungen des SpA – wie z.B.: Hundeverbot oder Raucherregelungen – ins politische gehen und daher dieser neue Artikel beantragt wird.

Herr Gauster schlägt vor, Artikel 12 der Statuten auf „macht Vorschläge zu...“ zu ändern.

Herr Babsch sagt, dass laut Statuten sowohl der SpA als auch der Vorstand „einfache Organe“ und somit gleichberechtigt sind; Daher kann ein Organ nicht vorschreiben, was das andere Organ macht.

Frau Schiller stellt dem Vorstand den Antrag, Artikel 7.4 zurück zu ziehen. Dieser Antrag wird vom Vorstand einstimmig angenommen.

Antrag des Klubs Bridge mit Freunden – Meisterpunkte

Herr Schulhof zieht den Antrag des Klubs Bridge mit Freunden betreff Meisterpunkte zurück.

Automatische Mitgliedschaft – Statuten Artikel 5.2

Frau Schiller erklärt, dass die automatische Mitgliedschaft für die davor präsentierten Vorhaben wichtig ist; Diese Regelung soll für neue Mitglieder ab 1. Juli 2005 in Kraft treten.

Frau Kaul berichtet, dass der BC Vorarlberg rund 80 Mitglieder hat, von denen aber nur 17 beim ÖBV gemeldet sind; Die anderen Mitglieder sind nicht zu überreden, dem ÖBV beizutreteten. Frau Kaul schlägt vor, den Klubs ausschließlich einen Klubbeitrag zu verrechnen.

Herr Kadletz schlägt vor, dass alle Mitglieder, die bei einem Klub sind, automatisch ÖBV – Mitglieder werden sollen.

Herr Kacnik meint, dass eine Änderung während des Jahres – vorwiegend wegen der Beiträge - problematisch ist.

Herr Engl schlägt vor, dass ab 1.Jänner 2006 jedes neue Mitglied automatisch ÖBV – Mitglied werden soll.

Herr Hahn meint, dass die automatische Mitgliedschaft bei kleinen Klubs schief gehen kann, da viele Spieler abspringen können, wenn sie den Mitgliedsbeitrag zahlen müssen.

Herr Fleischmann meint, dass die Spieler als Sportler zu betrachten sind und daher, wie auch bei anderen Sportvereinen üblich, automatisch Mitglied beim Verband sein sollen.

Herr Plachetzky berichtet, dass der BC Austria vor drei Jahren 90 B-Mitgliedern die ÖBV – Mitgliedschaft auf ein Jahr finanziert hat; Nach diesem Jahr sind von den 90 Personen nur drei ÖBV – Mitglieder geblieben.

Herr Paulis erklärt, dass Personen, die einen Bridgekurs besuchen, noch nicht wissen, ob sie beim Bridge bleiben. Er berichtet, dass dies klubintern mit einem Probequartal geregelt ist – wer nach dem Probequartal beim Bridge bleiben möchte, wird automatisch beim ÖBV angemeldet.

Herr Fleischmann erklärt, dass Spieler, die keine ÖBV – Mitglieder sind, z.B.: in EDR-Angelegenheiten nicht belangt werden können.

Änderung: Jedes ordentliche Mitglied hat die Pflicht, seine neuen Mitglieder dem ÖBV als Verbandsangehörige zu melden. Diese Regelung soll mit 1. Jänner 2006 in Kraft treten.

Die Auszählung der Stimmen ergibt folgendes Ergebnis:

Dafür: 52

Dagegen: 48

Enthaltungen: 34

Die nötige 2/3 Mehrheit wurde nicht erreicht, der Antrag wird daher abgelehnt.

Antrag „B.1“ des BC Austria – Umlage, Meisterpunktegebühren

Die Abstimmung ergibt:

Dafür: 40

Dagegen: 75

Enthaltung: 1

Zur Abstimmung nicht mehr zugegen: BC Belvedere, BK West , BCP, BC Stolzalpe-Murau.

Meisterpunkte

Frau Grümm präsentiert zwei Varianten einer für eine neue Meisterpunkteordnung:

Variante 1: Meisterpunkte ab 40%

Variante 2: Meisterpunkte und Clubpunkte

Frau Schiller erklärt, dass die Diskussion ausschließlich der Meinungsbildung dient, da eine neue Meisterpunkteordnung vom SpA beschlossen werden muss.

Herr Plachetzky sagt, dass ihm Variante 1 mit der Erweiterung „Meisterpunkte für alle Turnierteilnehmer“ gefällt.

Herr Fleischmann schlägt vor, dass für A- und Treff-Spieler, Clubpunkte in Meisterpunkte umgewandelt – z.B.: 100 CP = 1MP – werden sollen.

Frau Babsch ist der Ansicht, dass „Meisterpunkte für fast alle Spieler“ eine Verfälschung der Leistungen mit sich bringt.

Herr Houtermans meint, dass Meisterpunkte nicht die Leistungen eines Spielers wiederspiegeln; ihm gefällt Variante 2 gut, da die Anzahl der CP nicht von der Größe des Hausturnieres abhängig ist. Er erklärt, dass viele Leute im MBC keine Meisterpunkte wollen, da sie noch Kategorie Preise gewinnen können.

Herr Kleedorfer meint, dass, wenn zu viele Meisterpunkte vergeben werden, die Spieler zu schnell aus Kategorie A und Treff kommen und dann keine Preise mehr machen können.

Herr Ölsinger spricht sich auch für Variante 2 aus, da neue Spieler durch Club-Punkte (CP) sofort in einen Wettbewerb einbezogen werden.

Herr Houtermans ist der Meinung, dass CP für Spieler des MBC einen Anreiz darstellen, auf diese Weise mit dem BCP zu konkurrieren.

Herr Engl fasst zusammen, dass es ein fast einstimmiges Votum für die Variante 2 gibt.

Herr Grümm fragt, ob Clubpunkte für A- und Treff–Spieler in Meisterpunkte umgewandelt werden sollen.

Die Klubs sind gegen diesen Vorschlag.

Frau Schiller erklärt, dass diese Vorschläge dem SpA übergeben werden und dass in rund sechs bis acht Wochen die neuen Regelungen den Klubs gesendet werden.

Antrag „B.2“ des BC Austria –Meisterpunkte für Klubs und Bridgereiseveranstalter

Herr Plachetzky erklärt, dass Bridgereiseveranstalter einen Pauschalbetrag pro Woche in der Höhe von € 1,80 an Meisterpunktegebühren bezahlen und dass dieser Betrag nur einem Bruchteil der Gebühren der Hausturniersätze entspricht.

Herr A. Babsch erklärt, dass vor zwanzig Jahren, Teilnehmer einer Bridgereise keine Meisterpunkte erhalten und der ÖBV keine Meisterpunktegebühren erhalten haben; Es ist dann das derzeit gültige ausgearbeitet worden, vorwiegend auch um mehr Nicht – ÖBV – Mitglieder zum Verband zu bringen.

Die Abstimmung ergibt:

Dafür: 74

Dagegen: 11

Enthaltungen: 6

Zur Abstimmung nicht mehr zugegen: BC Belvedere, BK West, BCP, BC Stolzalpe – Murau, bridgecentrum.at, BC Hohensalzburg.

Dieser Antrag wird in der neuen Meisterpunkteordnung berücksichtigt.

Antrag „B.5“ des BC Austria – Zusammenlegung der ÖBV – Publikationen

Herr Plachetzky zieht den Antrag zurück.

Anträge des Klubs Bridge mit Freunden – Homepage

Herr Schulhof zieht seine beiden Anträge betreff der Homepage zurück.

9. Beschluss über den Budgetentwurf 2005

Frau Schiller erklärt, dass auf Grund der Ablehnung der automatischen Mitgliedschaft und gleichzeitiger Einführung eines Ganztagsekretariats ein Abgang von € 6.600,-- zu erwarten ist. Sie sagt, dass der ÖBV nun von seinen Reserven lebt und empfiehlt daher, das Ganztagssekretariat nicht auszurichten.

Herr Plachetzky sagt, dass es zwei Dinge gibt, bei denen leicht Geld in die Kassa kommt: Eine Anpassung Bridgereiseveranstalter – Hausturniere würde rund € 4.000,-- bringen, eine Umstellung des Bridgemagazins von Hochglanzpapier auf Normalpapier rund € 7.000,--.

Herr Kadletz regt an, das BRIDGE AKTUELL zur Gänze aufzulassen, dafür aber das Bridge Magazin alle zwei Monate zu veröffentlichen.

Herr Gauster sagt, das Ziel muss es sein, das BRIDGE AKTUELL über Inserate zu finanzieren. Er meint, der ÖBV muss eine gewisse Vorleistung bieten, also das Ganztagssekretariat vorfinanzieren – vielleicht geht dann bei der nächsten Generalversammlung die Abstimmung über die Pflichtmitgliedschaft anders aus.

Frau Schiller sagt, dass der ÖBV ausreichend Reserven hat, um Projekte wie das Ganztagssekretariat, die Juniorenförderung oder die Ausrechnungssoftware zu finanzieren. Sie schlägt vor, die Leistungen des Verbands über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren aus den Reserven zu finanzieren.

Herr Kirchgatterer fragt, ob es keinen Mittelweg zum Thema Ganztagssekretariat gibt – wie z.B.: ein Sekretariat für 25 oder 30 Stunden.

Herr Kadletz schlägt vor, den Posten „Förderung Spitzensport“ statt mit € 70.000,-- nur mit z.B.: € 60.000,-- zu budgetieren.

Herr Engl präsentiert das neue Ausrechnungsprogramm.

Frau Schiller erklärt, dass der Betrag von € 10.000,-- 100 Lizenzen und das Umschreiben des Programmes auf österreichische Bedürfnisse beinhaltet.

Herr Engl berichtet, dass die ÖBV – Datei tagesaktuell abgestimmt wird.

Der vorliegende Budgetentwurf wird einstimmig angenommen.

10. Allfälliges

•  Frau Kaul regt an, dass jedem Klub auf der Homepage die Möglichkeit gegeben werden soll, seinen eigenen Text – im Rahmen von 50 bis 100 Zeichen – zu veröffentlichen.

•  Im Auftrag des BCP verwahrt sich Frau Koschier gegen die Rüge des SpA, dass ein Klub-Ausflug mit einem Regionalturnier – dem VBC Festwochenturnier – kollidiert. Abgesehen davon, dass dieser Ausflug bereits zu einem Zeitpunkt vorbereitet werden musste, als der Termin des VBC Festwochenturniers noch nicht ersichtlich war, muss es einem Klub gestattet sein, einen Ausflug für seine Mitglieder zu organisieren ohne Rücksicht auf andere Turniere. Diese Auffassung findet breite Zustimmung.

•  Frau Kaul bittet den SpA, Turnierleiter- und Bridgelehrerausbildungen auch in den Bundesländern zu veranstalten und etwaige Termine früher bekannt zu geben.

Da keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, dankt Frau Schiller allen Delegierten für ihr Erscheinen und erklärt die Generalversammlung u m 18:07 Uhr für beendet .

A. Redermeier 22. März 2005