PROTOKOLL
der ordentlichen Generalversammlung
des Österreichischen Bridgesportverbandes
vom 10. August 2001 in Unterloiben

Beginn: 14.30 Uhr

Vertretene Verbandsmitglieder und deren Delegierte:

Klub
Stimmen
Vertreten durch
Akademischer Bridge-Club
4
Dr. Gerhard Schmidt
Wiener Stadtklub 1 Ing. Fritz Babsch
1
Ing. Fritz Babsch
BC Austria
33
Günter Plachetzky
Vienna Bridge Club
5
Marianne Soukup
Verein z. Förderung des Bridgesports
6
Christine Liska
City-Bridgesport-Club IBM
3
Ing. Alfred Fleischmann
Bridgesportclub BCP
10
Dkfm. Ingrid Trybus
Klosterneuburger BC
9
Otto Kleedorfer
BC Salzkammergut
5
Mag. Georg Engl
 
Vorstand
 
Dr. Franz Kriftner
Präsident
 
Dr. Donna Schiller
Finanzreferentin / Vizepräsidentin
 
Jörg Eichholzer
Jugendreferent
 
Mag. Doris Fischer
Damenreferentin
 
entschuldigt
Dipl. Ing. Kurt Feichtinger
Sportreferent
 

Weitere Anwesende:

Von der Führung einer Anwesenheitsliste wurde aus zeitlichen Gründen Abstand genommen.

1. Begrüßung durch den Präsidenten

Herr Kriftner begrüßt die Delegierten und alle anderen Anwesenden und legt eine Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen Dr. Hugo Riedl ein. Er berichtet, daß der Sportreferent, Herr Feichtinger, aus geschäftlichen Gründen an der heutigen Generalversammlung nicht teilnehmen kann.

2. Genehmigung der Finanzierung für die Teilnahme der Damennationalmannschaft an den Venice Cup 2001

Frau Schiller berichtet, dass die Finanzierung der Teilnahme an diesem Turnier erfreulicherweise ohne eine Gebührenerhöhung möglich sei. Die damit verbundenen Kosten von rund ATS 300.000 werden voraussichtlich durch eine Spende des BC Austria in der Höhe von ATS 100.000 sowie einen per 31.07.2001 prognostizierten Jahresüberschuss gedeckt. Da das Budget 2001 keine Kosten für dieses Turnier beinhaltet, muss aber die Generalversammlung die Freigabe der notwendigen Mittel genehmigen.

Dieser Antrag wird einstimmig angenommen.

3. Anträge
Herr Kriftner verliest den vom BC Austria (Günter Plachetzky) gestellten Antrag um Änderung der Meisterpunkteordnung.

Wortmeldungen: Allgemein wird über die Aktivitäten der Reiseveranstalter zugunsten des ÖBV sowie Vor- und Nachteile der relevanten Bestimmungen der Meisterpunkte­ordnung gesprochen. Herr Stalzer meint, die Bezeichnung „Geschäftemacher“ sei als abwertend zu deuten und fordert Herr Plachetzky auf, sich für diese Formulierung zu entschuldigen. Herr F. Babsch meint, die Meisterpunkteordnung sei Sache des Sportausschusses und nicht der Generalversammlung. Herr Fleischmann erklärt, dass der ÖBV einen Vertrag mit den Reiseveranstaltern abgeschlossen habe, nach dem die Reiseveranstalter für Nicht-ÖBV-Mitglieder keine Gebühren entrichten müssen.

Herrn Plachetzky zieht seinen Antrag vor einer Abstimmung zurück.

4. Allfälliges

Herr Fleischmann fragt, warum kein Seniorenteam zur EM in Teneriffa entsendet wurde; dies sei von der EBL missbilligt worden. Herr Kriftner erklärt, dass die Seniorenbewerbe bis Malta (1999) Privatsache waren, es sich ab Teneriffa (2001) um offizielle Bewerbe handelt, zu denen durch die einzelnen Verbände Nationalmannschaften entsendet werden. Österreich habe gerade bei den Senioren eine Spitzenposition zu verteidigen. Ein Team, das dieser Qualifikation entsprochen hätte, sei nicht genannt worden.

Herr Fleischmann meint, er wäre bereit gewesen, auf eigene Kosten mit einem Team am Seniorenbewerb teilzunehmen, sei aber nicht ausreichend informiert worden. Nach längerer Wechselrede und über mehrfache ausdrückliche Aufforderung durch Herrn Fleischmann, den Grund der Nichtentsendung zu nennen, teilt Herr Kriftner mit, dass nach Ansicht des Vorstandes die erforderliche sportliche Qualifikation eines solchen Teams nicht gegeben sei.

Herr Fleischmann missbilligt diese Haltung.
Herr F. Babsch fragt nach der Spielberechtigung des Ehepaars Manhardt, da es in Loiben mit einer Meldung Schwierigkeiten gegeben hat. Herr Kriftner erklärt, dass spätestens seit dem Urteil des EDR an der Spielberechtigung des Paares Manhardt-Manhardt bei Verbandsveranstaltungen kein Zweifel bestehen könne. Da der Vorstand statutengemäß verpflichtet ist, Erkenntnisse des EDR durchzusetzen, wäre er gezwungen, bei Ablehnung einer Meldung dieses Paares Maßnahmen zu setzen. Er hoffe aber zuversichtlich, dass die vorhandenen Auffassungsunterschiede amikal bereinigt werden können.

Die Arbeit, insbesondere die Erreichbarkeit des ÖBV Sekretariats, wird kritisiert. Im weiteren wird bemängelt, daß die Verbandsmappe seit länger nicht aktualisiert wurde. Fr. Schiller erklärt sich bereit, sich um diese Angelegenheiten zu kümmern.

Da keine weiteren Wortmeldungen vorliegen dankt Herr Kriftner allen Delegierten für ihr Erscheinen und erklärt die außerordentliche Generalversammlung für beendet.

Ende: 15.30 Uhr Kriftner / Schiller