Protokoll der Sport- und Regelausschusssitzung

 vom 6.4.2006

 

Anwesende:

Andreas Babsch ( Vorsitzender )

Fritz Babsch

Wolfgang Bieder

Arno Lindermann

Johann Zeugner

Entschuldigt:

Margit Daschiel,

Thomas Burg

Bernard Utner

 

Zu folgenden Themen wurden einstimmige Entscheidungen getroffen:

 

Dem Wildwuchs an Sonderturnieren besonders im Raum Wien ist ein Ende zu bereiten. Terminschutz und Terminplanung sind von Fritz Babsch und Bernard Utner auszuarbeiten; ist überwiegend bereits geschehen. Groß- und Regionalturniere verlieren ihren Status, wenn sie unter eine Grenze von 48 Paaren fallen.

 

Bezüglich der Regelung für forcierende Eröffnungen hat Wolfgang Bieder mit Deutschland Kontakt aufgenommen. Man wird versuchen, eine ähnliche Regelung zu finden.

 

Der SRA hat beschlossen, dass bei zwei- oder mehrrundigen Regional- bzw. Großturnieren auch für die einzelnen Durchgänge Meisterpunkte zu vergeben sind. Diese sollen pro Durchgang 20% der Meisterpunkte des Gesamtresultats betragen. Vorbild dafür sind Israel und Skandinavien. T.Brenning hat in Kitzbühel gesagt, dass das in Bezug auf sein Programm „Magic Contest“ kein Problem darstellt. Diese Maßnahme soll vor allem Spielern zugute kommen, die bereits genügend Potential haben, einen guten Durchgang hinzulegen, denen aber noch die Routine für zwei Durchgänge fehlt. Die Fehler in der MP-Ordnung werden baldigst behoben.

 

Leichte Reform der ÖTM. Umgreifende Reform der ÖPM ( Termin wurde mit 4./5.11.2006 festgelegt ). Verbesserungen bei Simultan-Landesmeisterschaft. Arno Lindermann wurde mit einem Konzept für eine landesweite Clubmeisterschaft beauftragt. Burg und Bieder sollen helfen.

 

Johann Zeugner und Margit Daschiel sollen ein Konzept zur besseren Ausbildung von im Clubwesen tätigen Turnierleitern erstellen, da sie sehr viel Erfahrung im Bereich Hausturnier haben. B- und C-Turnierleiterschulungen sollen nach Bedarf noch heuer abgehalten werden.

 

Alle Turniere, die mit mehr Meisterpunkten ausgestattet werden als ein Hausturnier mit Faktor 2, müssen ab 1.1.2007 komplette Nichtraucherturniere sein. Widrigenfalls werden keine Meisterpunkte vergeben. Verantwortlich für die Einhaltung dieser Regelung ist der jeweilige Turnierleiter. Sollte ein Club versuchen, diese Regelung zu umgehen, indem er ein Turnier veranstaltet, bei dem keine Meisterpunkte vergeben werden, ist ein Pönale fällig zu stellen. Außerdem verfällt der Terminschutz. Die Handhabung des Raucherproblems sowie Bluffverbot und ähnliche Dinge bei Hausturnieren bleiben den Clubs überlassen.

 

Dem Unfug, dass dauernd bei der nationalen Instanz gegen die vom TK getroffenen Entscheidungen Einspruch erhoben wird, muss Einhalt geboten werden. Daher wird bei einem Einspruch bei der nationalen Instanz eine Gebühr von € 100.- eingehoben, die nur retourniert wird, wenn dem Protest stattgegeben wird. Die vorgeschriebene Protestgebühr bei Groß- und Regionalturnieren ist vom Veranstalter zwingend einzuheben, kann aber vom TK zurückgegeben werden. Beschimpfungen von TL oder TK sind strengstens zu ahnden. Zero Tolerance ist von den TL verstärkt umzusetzen.

 

Für den SRA

 

Der Vorsitzende Andreas Babsch