Protokoll der 1. Sport- und Regelausschusssitzung

vom 15.06.2005

(Nummerierung siehe Agenda)

Anwesend: Dietlind Angebrandt (DEA) Eingeladen: Donna Schiller

Fritz Babsch (FB)

Thomas Burg (TB)

Margit Daschiel (MD)

Hans-Richard Grümm (HRG)

Hansi Zeugner ab 20:01 (HZ)

Entschuldigt: Tino Terraneo (TT)

Bernard Utner (BU)

Protokollführung: Alice Redermeier (AR)

Beginn der Sitzung: 19:30

Da Markus Jerolitsch aus beruflichen Gründen aus dem SRA ausscheidet, gibt es einen neuen Agendapunkt:

0. Abstimmung: Hansi Zeugner als neues Mitglied des SRA

B HZ wird einstimmig als Nachfolger für Markus Jerolitsch bestimmt.

Ad 1. Bericht aus der letzten Vorstandssitzung (DEA)

A Frau Schiller erkundigt sich bei Herrn Unger, wann der SRA – Bereich auf der Homepage in Betrieb gehen kann (Plantermin: Anfang Juli 2005) und benachrichtigt den SRA.

B Die überarbeitete Geschäftsordnung des SRA wird an Frau Schiller übergeben.

Ad 4. Meisterpunkteregelung Teamturniere – Sonderfälle

Split-Scores, Regel 25B, einseitige Strafen

B Wenn nach Abrechnung aller Taxen ein Team 15 VP erspielt hat, wird für dieses Team das Match als ein Unentschieden gewertet; hat ein Team mindestens 16 VP erspielt, wird das Match für dieses Team als ein Sieg gewertet.

Kontumaz

B Ein Kontumaz wird als Sieg gewertet. Das Team muss für die Meisterpunktevergabe bekannt geben, welche Spieler gespielt hätten.

B Wenn ein Match korrekt gespielt wurde, später jedoch aus der Wertung genommen wird, werden für das betroffene Match Meisterpunkte vergeben.

A Das Sekretariat erstellt ein MP – FAQ für Turnierleiter und Rechner.

Ad 5. Neue MP – Ordnung für Paarturniere

5.a. Formaler Widerruf des Beschlusses vom 15.3.2005

B Der Beschluss vom 15. 3. 2005 (MP für A- und Treff-Spieler nur bei mehr als 45%) wird einstimmig widerrufen.

20:01 HZ ist gekommen.

5.b. Beschluss der Abrechnungsmodalitäten

B Entsprechend der Regelung der Vergabe für Clubpunkte bei Paarturnieren liegt die 10% - Grenze der Teilnehmer (0 Clubpunkte) bei Butler – Turnieren bei –2,4 IMPs pro gespieltem Board und bei Team – Turnieren nach Däno-Schweizerischer Wertung bei 12,5 VPs pro Match.

Die 90% - Grenze der Teilnehmer (30 Clubpunkte) liegt bei Butler – Turnieren bei +2,4 IMPs pro gespieltem Board und bei Team – Turnieren nach Däno-Schweizerischer Wertung bei 17,5 VPs pro Match.

B Meisterpunkte für Turnierformen, die nicht in der MPO erwähnt sind, werden vom SRA vergeben.

Ad 3. Allfällige letzte Änderungen der Aufgabenverteilung

Siehe beiliegendes Aufgaben.xls

B Da bisher keine einheitliche Regelung für die Erlangung der Bridgelehrer-Lizenz vorhanden ist, wird HZ beauftragt, eine solche auszuarbeiten (und im Zuge dessen selbst zum Bridgelehrer ernannt). In Zukunft werden Bridgelehrer-Lizenzen ausschließlich nach Absolvierung der entsprechenden Kurse und Prüfungen vergeben, die nun vom SRA ausgearbeitet werden.

Ad 2. Überprüfung der ToDo-Liste

F Derzeit wird an dem Vertrag für das Ausrechenprogramm gearbeitet. Die Erklärung für die Programmierung erfolgt nach Vertragslegung.

Ad 6. Butler-Wertung

6.a. MP für Graz

B Die erste (abgerundete) Hälfte der Teilnehmer erhält Meisterpunkte.

A Das Sekretariat sendet an den PBC Graz und an den Webmaster die korrigierten MP für Graz.

6.b. Stichtag, ab dem neues Modell gültig ist

B Das neue Modell ist ab 1. 1. 2006 gültig.

6.c. Pause im Butler

B Eine Pause im Butler wird – wie im Paarturnier – mit dem eigenen, erspielten Schnitt bewertet.

B §32.8. in der WKO wird dementsprechend geändert.

Ad 7. Wettkampfordnung

7.a. Definition für Semi- und Absolutforcing

B Anhang WKO „Definitionen“ : Definition eines Forcings:

Ein Absolutforcing ist ein starkes Blatt (>= 16HCP) mit mindestens 4 Defensivstichen und maximal 3 Losern. Die Eröffnung forciert jedenfalls zum Erreichen einer Manche.

Ein ‘allgemeines Forcing' (wenn es im System Semi- und Absolutforcing nicht getrennt gibt) ist ein starkes Blatt (>= 16HCP) mit mindestens 3,5 Defensivstichen und maximal 4 Losern. Neue Farben des Eröffners forcieren jeweils für eine Runde.

Ein Semiforcing ist ein starkes Blatt (>= 16HCP) mit mindestens 3 Defensivstichen und maximal 5 Losern. Eine positive Anwort forciert zur Manche.

B Änderung WKO §10.6 Bluff mit forcierenden Eröffnungen

Bluffen mit forcierenden Eröffnungen ist nicht gestattet.

Ein unerlaubter Bluff liegt jedenfalls vor, wenn ein starker 2 § oder 2 ¨ -Start mit weniger als 16 HCP, ein starker 1 § -Start (Blue Club, Precision) mit weniger als 15 HCP gemacht wird.

Entspricht ein so eröffnetes Blatt aus anderen Gründen nicht den Definitionen des jeweiligen Systems (siehe Anhang „Definitionen“) soll der TL im Zweifel auf falsche Auskunft entscheiden und das Score adjustieren, falls er eine Schädigung des Gegners für möglich erachtet.

7.c. Strafkatalog

A FB überarbeitet den Strafkatalog der WKO.

7.d. Zusammenfassung der Beschlüsse aus vergangenen Sitzungen

B Ab 1.7.2005 sind Canapé – Eröffnungen zu alertieren.

B Ab 1.7.2005 muss Forcing Baron nicht zur Manche forcieren.

B Änderungen in der WKO werden ab 1.1. bzw. 1.7. wirksam.

B Auf eine 1NT – Eröffnung ist die Antwort von 2 § zu alertieren, wenn es einen weiteren Stayman gibt oder wenn das 2 § - Gebot keine vierer Edelfarbe verspricht.

B Als „Multi 2 ¨ “ sind ausschließlich Blätter zu beauskunften, die ein © - oder ª Weak Two oder eine starke Ohne – Eröffnung versprechen. Sonstige Varianten sind als „Multi mit ...“ oder „Multi ohne ...“ zu beauskunften.

B In der WKO wird um einen neuen Anhang - „Definitionen“ – erweitert.

B Ein Kontra oder Rekontra ist zu alertieren, wenn dieses Gebot eine bestimmte Farbe zeigt.

B Ein Kontra auf eine 1NT – Eröffnung ist zu alertieren, wenn es nicht allein Stärke zeigt.

B Support – Kontras sind zu alertieren.

A HRG überarbeitet den WKO Anhang II.

7.e. WKO – Information; Produktion der neuen Dokumente

A Das Sekretariat benachrichtigt die Klubs und die Turnierleiter.

A FB erstellt die neue Version der WKO bis Ende Juni.

Ad 8. Turnierleiter – Was darf ein B-Turnierleiter leiten

B MPO – Hauptteil, Seite 3:

Turniere der Tabelle A dürfen A – Turnierleiter leiten.

Turniere der Tabelle B-F und Landesmeisterschaften dürfen A – und B – Turnierleiter leiten.

Hausturniere dürfen alle Turnierleiter leiten.

B Ein B- Turnierleiter darf auch dann ein Turnier der Tabelle A leiten, wenn die Qualifikation dieses Turniers auf Grund erhöhter Beteiligung gestiegen ist.

Ad 11. Austeilungsprogramme

B Klubs und Ausrechner sollen die verwendeten Austeilungsprogramme – und sofern verfügbar den Source Code dieser Programme – HRG zukommen lassen. HRG überprüft die bei ihm eingelangten Programme und erstellt eine Liste der Austeilungsprogramme, die verwendet werden dürfen.

A Das Sekretariat informiert die Klubs, Ausrechner, ... darüber.

Ad 16. Allfälliges

B Auf Grund der Terminkollision am 22.4.2006 wird Club 17 – Bridge mit Freunden der 1.4.2005 als Ersatztermin für sein Geburtstagsturnier angeboten.

B Meisterpunkte – Einstufungen übernehmen FB und BU.

B Die Protestgebühr ist das Maximum von € 25,-- und der Höhe des Nenngeldes.

Ad 17. Auflistung bereits bekannter Agendapunkte für nächste Sitzung

Regelungen: Turnierleiterprüfungen und Bridgelehrerprüfungen

Alkoholverbot

Ende der Sitzung: 22:42