Protokoll der 4. Sport- und Regelausschusssitzung

vom 10.08.2005

(Nummerierung siehe Agenda)

 

Anwesend:    Dietlind Angebrandt            (DEA) 

                   Fritz Babsch                     (FB)

Margit Daschiel                  (MD)

                   Hans-Richard Grümm          (HRG)           bis 21:55

                   Tino Terraneo                   (TT)

                   Hansi Zeugner                   (HZ)             ab 20:05

 

Entschuldigt: Thomas Burg                     (TB)

                   Bernard Utner          (BU)

 

Protokollführung:      Alice Redermeier       (AR)

 

Beginn der Sitzung: 19:35

 

 

Ad 3.iv           Organisatorisches für MP in Teamturnieren

B    Beim CF – Teamturnier wird folgendes Modell versucht:

     Sowohl aus dem Open als auch aus dem Closed Room wird ein Ergebnis abgegeben.

     Der Nordspieler aus beiden Räumen hat die Namen der eingesetzten Spieler seines Teams zu melden.

Verantwortlich für die Abgabe des Resultats ist der jeweilige Nordspieler.

Einen Beschluss, ob dieses Modell in Zukunft durchgeführt wird, wird es nach dem Probelauf geben.

 

Ad 1.              Bericht aus der letzten Vorstandssitzung (DEA)

Ab 1. September 2005 gibt es das Ganztagssekretariat. Die neue Sekretärin ist Frau Andrea Figl.

A   Für die zweiwöchige Übergabezeit soll AR ein Konzept ausformulieren.

 

     Abrechnungsprogramm

     „Merlin“ wurde aufgekündigt. Zur Zeit finden Gespräche mit einem schwedischen Anbieter und Herrn Broser statt.

     DEA hat die Formulierung für die Programmierung abgegeben.

 

     Die bei der letzten SRA – Sitzung beschlossene Regelung für die Abrechnung der Auslandsmeisterpunkte wurde vom Vorstand genehmigt.

 

     Die vorliegenden Konzepte für die Ausbildung der C-, B-Turnierleiter und der Bridgelehrer wurden genehmigt.

     Mitte August legen Frau Koschier und Frau Schiller ein Finanzierungskonzept vor. Daher findet der Bridgelehrerkurs zu einem späteren Zeitpunkt statt und nicht wie geplant im September 2005.

 

     Paarmeisterschaften

     Die Damenpaarmeisterschaft wurde an das bridgecentrum.at vergeben.

     Für die Paarmeisterschaft wird noch ein Veranstalter gesucht (einziges Angebot von bridgecentrum.at).

F   Der SRA ersucht den Vorstand, bei künftigen Ausschreibungen zur Vergabe von österreichischen Meisterschaften beigezogen zu werden, damit nicht durch diese Ausschreibung die Möglichkeiten für den Modus (Durchgangsanzahl, Screens/keine Screens, etc.) im Vorfeld zu sehr eingeschränkt werden.

    

     20:05 HZ ist gekommen.

 

A   Artikel für das BRIDGE AKTUELL sollen zuerst Frau Grümm und Herrn Gauster zur Kontrolle auf verständliche Formulierung für Anfänger und Durchschnittspieler übermittelt werden. Erhält der jeweilige Autor innerhalb von 48 Stunden keine Antwort von Frau Grümm bzw. Herrn Gauster gilt dieser Artikel als ‚genehmigt’.

 

Ad 3.              Meisterpunkte

     3.i)          Turniere, die in mehreren Etappen ausgetragen werden

B   Wird ein Turnier in mehreren Etappen (z.B.: Qualifikation, Semifinale, Finale) ausgetragen, werden die Meisterpunkte für jede Etappe extra abgerechnet.

A   TT erstellt für die nächste Sitzung ein Konzept, mit welchem Faktor die Meisterpunkte für die jeweiligen Etappen vergeben werden (sowohl für Paarturnier als auch für Teamturnier).

     3.ii)         Tabellen für Teammeisterschaft des KBC und des BCP

B   Die Meisterpunkte für die Teammeisterschaft des KBC und des BCP werden folgendermaßen vergeben:

     Jeder Spieler erhält pro Einsatz 100/80/60/50/40/30/20 Meisterpunkte und 8 Meisterpunkte pro Sieg.

     3.iii)        Olympiade-Richtlinien

A   BU erstellt für die nächste Sitzung auch ein Modell für die Vergabe von Meisterpunkten für die Europameisterschaften, Bermuda Bowl und den Venice Cup.

F   Der Beschluss über die Vergabe von Meisterpunkte für diese Bewerbe wird bis zum Vorliegen des Vorschlages von BU verschoben.

 

     Ad 5.                    Turniertermine

     5.i)          Beantragte Termine des OÖBV

     Die oberösterreichische Mixedlandesmeisterschaft findet nach Rücksprache mit Herrn Engl am 7.10.2006 statt.

     Die übrigen vom OÖBV beantragten Termine sind genehmigt und im Turnierkalender eingetragen.

     5.ii)         Vergabe der Österreichischen Teamstaatsmeisterschaft 2006

A   BU soll einen Termin für die Österreichische Mixedstaatsmeisterschaft festlegen.

B    Der SRA empfiehlt dem Vorstand, die Veranstaltung 2006 wieder an den OÖBV-Spielort Altmünster zu vergeben, allerdings unter der Prämisse, dass das Finale in Gruppe A mit Screens gespielt wird. Es muss daher rechtzeitig Sorge getragen werden, dass am Sonntag im Spiellokal genügend Platz zur Verfügung steht. Weiters ersucht die Turnierleitung den Veranstalter, nach Möglichkeit für eine gerade Teamanzahl zu sorgen (Reserveteam?).

 

     Ad 6.                    WKO

     6.i)          Beschluss der neuen Definitionen

B   ‚Defensivstiche’ sind durch ‚Figurenstiche’ in den Definitionen des Forcings zu ersetzen.

     Figurenstiche (FS) nach Culbertson:

 

A = 1 FS

Kx = 1/2 FS

Dxx = 1/4 FS

 

AK = 2 FS

AKD, AKB = 2 1/2 FS

KD = 1 FS

KBx = 3/4 FS

DBx = 1/2 FS

 

AD, AB10 = 1 1/2 FS

ABx = 1 1/4 FS

 

A   HRG adaptiert das ‚convention booklet’ der WBF für den Definitionsbereich der WKO.

B    Definition des Negativkontras (Seite 39 der WKO): NEU: ab sechs Punkten

     6.ii)         §5.4 ‚Protestfrist’

B    § 5.4 – neue Regelung für Paarturniere

     Jeder Protest gegen eine Turnierleiterentscheidung ist bei Paarturnieren bis spätestens 30 Minuten nach Ende der letzten Runde beim zuständigen Turnierleiter oder beim Oberturnierleiter einzubringen. Andernfalls ist ein Protest 15 Minuten nach Aushang der letzten Frequenz einzubringen.

     6.iii)        Vorschlag zum Ersetzen der Pause im Teamturnier durch ‚Mini-Triangel’

B   Beim CF-Teamturnier wird bei einer ungeraden Teamanzahl folgendes Modell versucht:

     Voraussetzung:   .) es gibt drei Teams (A,B,C)

.) es gibt drei Boardgruppen (1,2,3), deren Anzahl sich jeweils nur aus der halben Anzahl der sonst gespielten Boards berechnet

(Bsp.: alle anderen Teams spielen 10 Boards – die Boardsätze

1 bis 3 der Triangel sind also jeweils fünf Boards)

Durchführung:          Die Triangel wird in zwei Teilen gespielt – die Spielzeit ist dieselbe wie für die übrigen Teams:

Teil 1: (Dauer: halbe Spielzeit der übrigen Teams)

NS-A spielt gegen OW-B Boardgruppe 1

NS-B gegen OW-C Boardgruppe 2

NS-C gegen OW-A Boardgruppe 3

Teil 2: (Dauer: halbe Spielzeit der übrigen Teams)

NS-B spielt gegen OW-A Boardgruppe 1

NS-C gegen OW-B Boardgruppe 2

NS-A gegen OW-C Boardgruppe 3

Zwischen Teil 1 und Teil 2 gibt es einen Wechsel, der folgendermaßen abläuft:

Wenn die anderen Teams die Boards tauschen, tauschen die Triangle-Teams die Plätze.

Abrechnung:            Danach rechnet jedes Triangle-Team seine Boards in IMPs ab – die eine Hälfte wurde gegen den einen Gegner, die andere gegen den anderen gespielt – und addiert das Ganze zu EINEM VP-Score.

 

Ad 7.              Ausbildung

B   Die ausgearbeiteten Richtlinien für die Ausbildung der C-, B-Turnierleiter und der Bridgelehrer werden einstimmig beschlossen.

 

Ad 8.              Modus der Österreichischen StaatsPaarMeisterschaft 2005

B   Gespielt werden 3 Durchgänge zu je 30 Boards (kleine Abweichung bei 'ungünstiger Teilnehmeranzahl' in den ersten beiden DG möglich):

Für die DG 1 und 2 wird die Sitzordnung anhand der aktuellsten verfügbaren Ranglisten-Tabelle erstellt.

Der 3. DG wird in mehreren Gruppen ausgetragen:
Die bestplatzierten 16 Paare aus DG 1+2 spielen in einem Howell um den Österreichischen Meister. Befinden sich unter diesen 16 Paare aus Meisterpunktekategorien <= Pik, so sind diese automatisch Österreichischer Meister ihrer MP-Kategorie (bzw. wird das nach dem Howell besser platzierte dieser Paare Österr. Meister der Kategorie)

Die restlichen Paare werden in Abhängigkeit von ihrer MP-Kategorie (NICHT in Abhängigkeit des bisher erspielten Scores) in 2 oder 3 (abhängig von der Teilnehmeranzahl) Gruppen aufgeteilt. Alle Spieler der selben Kategorie müssen in der selben Gruppe sein, das Zusammenfassen mehrerer Kategorien zu einer Gruppe ist möglich (also z.B. TM+A+T, K+H, P+nichtqualifizierte Lifemaster).

Für die Kategoriezugehörigkeit gilt laut SRA-Beschluss von Juli 05 der MP-Stand nach dem 3.Quartal 2005.
Das CarryOver aus den DG 1+2 ist für alle Gruppen 1/2, das Endergebnis ist also ((Prozent nach DG1+2) + (Prozent im Finaldurchgang)) / 2.

Österreichischer Meister der jeweiligen MP-Kategorie ist (sofern kein Paar dieser Kategorie für das 16er-Howell qualifiziert war) das Paar mit dem höchsten Score laut dieser Formel.

Meisterpunkte-Vergabe:
Für die 16 Howell-Finalisten:  Tabelle A mal Faktor 1,5 (die Tabelle geht bis Platz 14, der 15. erhält die MP für >= 57%, der 16. die MP für >=56%).

Für alle Gruppen: Das Endergebnis der Gruppe (nach obiger Formel) wird nach Hausturniertabelle mit MP-Faktor 5 unabhängig von den restlichen Gruppen bewertet.

     21:55 HRG ist gegangen.

 

Ad 11.            Appeals Committees

B   WKO §5.2 – Ergänzung

     [...] Ihm dürfen (Senior-)Lifemaster sowie mit der aktuellen Turnierleitung nicht betraute A- oder B-Turnierleiter angehören; qualifizierte ausländische Spieler können ebenfalls aufgenommen werden. Den Vorsitz sollte ein A- oder ein B-Turnierleiter innehaben. [...]

B   Dem Vorstand wird vorgeschlagen, dass das Sekretariat die Appeals sammeln und verwalten soll.

 

     Ad 13.      Allfälliges

     Die nächste Sitzung des SRA findet am 7. September 2005 statt.

     Die Oktober-Sitzung des SRA wird u.U. verschoben werden müssen.

 

     Ad 14.      Auflistung bereits bekannter Agendapunkte

     SRA – Account für das Forum auf www.bridgeaustria.at

 

Ende der Sitzung:     22:50