Protokoll der 8. Sitzung des Sport- und Regelausschusses
des ÖBV, 7.12.2005

 

 

Anwesend: H.R. Grümm als Vorsitzender, Fritz Babsch, Thomas Burg, Margit Daschiel

Entschuldigt: B. Utner, H. Zeugner

 

1. Der Vorsitzende berichtet kurz aus der letzten Vorstandssitzung.

 

2. F. Babsch legt eine Übersetzung von Bestimmungen der EBL über Spiel mit Screens vor.

 

Beschluß: Der SRA setzt sie vorläufig für Österreich in Kraft. Die Bestimmungen sollen den Kapitänen der Gruppe A der Wr. Meisterschaft zur Kenntnis gebracht werden.

 

B. Utner wird gebeten, bei der kommenden Turnierleiterausbildung in Turin sich über weitere internationale Bestimmungen für Screens zu informieren.

 

3. Beschluß: Die Meisterpunkte für das Marathon-Turnier werden (rückwirkend ab diesem Jahr) unabhängig von der Anzahl der Spieler mindestens nach Tabelle B gerechnet.

 

4. MP-Berechnungen für einige Weihnachtsturniere werden in Frage gestellt (dies wurde inzwischen mit B.Utner abgeklärt) . F. Babsch bringt weiter vor, dass Herr Söchstl MP anlässlich einer Türkei-Reise nach den Bestimmungen über Bridge-Reisen abgerechnet hat, obwohl er kein eingetragener Reiseveranstalter ist. Der SRA bezeichnet dies als unzulässig und H.R.Grümm soll diesbezügliche Schritte setzen.

 

5. Die Erweiterung der TLO um einen Ehrenkodex wird zurückgestellt.

 

6. HRG berichtet über das neue Abrechnungsprogramm (Tomas Brenning) und weist darauf hin, dass es zum ersten Mal beim 3-Königspokal eingesetzt wird; Herr Brenning wird zu diesem Zeitpunkt in Wien sein. FB gibt an, welche Anforderungen es erfüllen müsste, um in Kitzbühel verwendet zu werden.

 

In diesem Zusammenhang meint HRG , dass man sich die Zuteilung der MP für jedes gewonnene Match noch einmal überlegen sollte, da die derzeitige Regelung schwer in Herrn Brennings Programm zu implementieren sei. Der SRA meint, dass auch eine aliquote Zuteilung dieser MP-Prämien, gemeinsam mit den MP für das Gesamtergebnis denkbar ist.

 

7. Ein neuer Sitzungstermin wird für Anfang Februar geplant.


 

8. Der SRA entschied als Oberste Nationale Instanz über eine Beschwerde gegen eine Entscheidung eines Turnierkomitees, die nur das Resultat der schuldigen Seite adjustiert, der nicht-schuldigen aber eine Entschädigung verweigert hatte. Solche Verweigerungen haben die Ausnahme zu bleiben und sind nur zulässig, wenn die nicht-schuldige Seite nach dem schädigenden Ereignis (im vorliegenden Fall unzulässige Information) einen schwerwiegenden Fehler begangen hat, der für ihr schlechtes Ergebnis kausal war[1].

 

Aus diesen Gründen adjustierte der SRA das Score der nicht-schuldigen Seite ebenfalls auf +100.

 

 

 

Hans-Richard Grümm

 

 



[1] Beispiel: ein schwerer Handspielfehler, durch den ein immer zu gewinnender Kontrakt verloren wurde.