PROTOKOLL Sport- und Regelausschuss-Sitzung 23.April 2004

Anwesend : alle Mitglieder des Sport- und Regelausschusses, Tino Terraneo zeitweise

Die unglückliche Entscheidung des Turnier Komitees bei der Wiener Meisterschaft wird auf dessen Zusammensetzung in der Halbzeitpause zurück geführt. Als Konsequenz wird dem Sportausschuss des Wiener Bridgesportverbandes nahe gelegt den Regelausschuss als Turnierkomitee für die Wiener Meisterschaft einzusetzen, wenn der verantwortliche Turnierleiter auf die Bildung eines solchen verzichtet.

Die Turnierleiterentscheidung in der durch Herrn Alfred Fleischmann eingebrachten Partie wurde für korrekt empfunden. Dass diese auch anders ausfallen hätte können liegt in der Natur einer Ermessensentscheidung.

Das weltweite Simultanturnier ist gemäß einer Empfehlung des Veranstalters e-Cats wie ein normales Hausturnier abzurechnen, jedoch kann ein MP Faktor 2 vergeben werden.

Die Turniere des ÖBV Festival 2004 in Wien werden wie die Turniere in Loiben abgerechnet und können auch bei entsprechender Beteiligung die entsprechenden Faktoren verwenden. Fixe Tabellen werden a priori nicht zugewiesen.

Der Sport- und Regelausschuss sieht keine Notwendigkeit für eine neue MPO, jedoch wurde beschlossen bei Teamturnieren, die über den Rahmen eines Hausturniers hinaus gehen, zukünftig Meisterpunkte für jedes gewonnene Match zu vergeben. Bernard macht einen Vorschlag.

Das Senioren Championat wird inhaltlich genehmigt, jedoch gibt der SpA zu bedenken, dass durch die Ausrichtung keine Mehreinnahmen akquiriert werden, jedoch das Sekretariat mit einem Mehraufwand zu rechnen hat. Ein endgültigen Beschluss wird an den Vorstand des ÖBV delegiert.

Die Alertprozeduren und Richtlinien bleiben unverändert. Es wird jedoch eine Zusammenstellung geben, welche Systeme und Konventionen bei welcher Turnierform verboten sind.

Die Wettkampfordnung wird dahingehend geändert, dass ein Team auch durch eine Strafe (z. B. achsengleiches Sitzen in einer Halbzeit) nicht weniger als Null Punkte für ein Match bekommen kann.

Das Simultanturnier des ÖBV (Landespaarmeisterschaften) ist zukünftig gemäß der gültigen Fassung der WKO als Nichtraucherturnier abzuhalten. Des weiteren muss jeder Ausrichter einen A oder B-Turnierleiter, der nicht mitspielen darf, mit der Leitung des Turniers betrauen.

Turnierleiterprüfungen müssen nach Zustimmung durch den Regelausschuss durch A-Turnierleiter abgenommen werden. Für die Ernennung zum A-Turnierleiter muss der Bewerber ein Seminar der EBL besucht haben und die anschließende Prüfung mit Bewertung A oder B abgeschlossen haben.

Anforderung an die Ausrechnungssoftware des ÖBV: Das Programm muss den prozentuellen Anteil der mitspielenden Lifemaster (oder höher) und die Ausländerbeteiligung ausweisen können.

Pater Petrus Schuster wird aufgrund seiner langjährigen Lehrtätigkeit vom SpA zum C-Bridgelehrer ernannt.

Die Herren Heinz Vivat und Gerald Lackner müssen für die Ernennung zum B Turnierleiter eine Prüfung durch den ÖBV ablegen. Dietlind wird eine solche noch heuer organisieren und bei der Terminwahl mit den Herren Rücksprache halten. Alle A und B Turnierleiter sind angehalten dieses Seminar ebenfalls zu besuchen. Die Teilnahme an der Prüfung ist nicht verpflichtend.