PROTOKOLL DER SPORT- UND REGELAUSSCHUSSSITZUNG 15.3.2002

Anwesend:
Babsch
Bernscherer
Buchmayr
Burg
Daschiel
Grümm
Terraneo

Entschuldigt:
Utner



1. Raucher/Nichtraucher

Es wird eine 50/50-Regelung beschlossen, die für Regional- und Großturniere sowie für Meisterschaften gültig ist.
Bei Teamturnieren herrscht Rauchverbot in der Klausur während der gesamten Spieldauer. (Keine Ausnahmen beim Halbzeitwechsel!)
Bei Paarturnieren muss sichergestellt werden, dass mindestens 50% der Tische sich auf Nichtraucherlinien oder in Nichtraucherzonen befinden. Ist das aus räumlichen Gründen nicht möglich, müssen mindestens 50% der gespielten Runden Nichtraucherrunden sein, die in Blöcken zu mindestens 2 Runden eingeteilt werden (min. 4 Boards).
(einstimmiger Beschluss)

2. Hunde

Bei Regional- und Großturnieren sowie bei Meisterschaften besteht generelles Hundeverbot.
(mit 1 Enthaltung angenommen)

Weiters wird ein generelles Rauch- und Alkoholverbot bei Juniorenbewerben diskutiert. (Absprache mit M. Leiter)
3.

Als längerfristiges Projekt soll eine Überarbeitung der WKO in Angriff genommen werden. Zeitrahmen: bis zur Veröffentlichung der Neufassung der Regeln (2005?). Bis dahin: schrittweise Anpassung.

Beschluss: Pausenregelung

Generell sollen Movements so eingerichtet werden, dass die Anzahl der Pausen minimiert wird. Das Pausenscore entspricht dem erspielten Score das Paares in den restlichen Boards des Durchgangs, die Durchgänge werden nach der Anzahl der tatsächlich gespielten Boards gewichtet.


4.

Babsch legt einen Terminplan für 2002 und 2003 vor. Für ein Kärntner Turnier 2003 wird 19. – 22. Juni (Fronleichnam) reserviert.
Zur Terminkollision Blunzn/Erntedankturnier wird die Möglichkeit einer alternierenden Austragung an einem Wochenende (Sa/So) diskutiert. Babsch wird mit Fostel über diese Möglichkeit sprechen. (sh. Nachtrag)

Bernscherer schlägt vor, die Landesmeisterschaften (Paar, Mixed) als Simultanbewerb mit zentraler Ausrechnung zu veranstalten. (Entlastung des Turnierkalenders, zusätzliche Attraktivität für den Bewerb). Dieses Projekt wird für 2003 in Angriff genommen.

Weiters soll die Möglichkeit geprüft werden, das „Meisterpunkte – Individual“ wieder aufleben zu lassen.


5.

Zur Überarbeitung der Regeln sollen Vorschläge an die WBF gemacht werden. à Babsch, Bernscherer, Burg. (sh. Nachtrag)



6.

Burg bringt einen Vorschlag zur Zulassung von Systemen, deren „Labeling“ (was ist „Blue Club“) und der Alertproblematik ein. Diese Themen sollen bei den nächsten Sitzungen nach dem Studium der Unterlagen behandelt werden. Buchmayr schlägt vor, alertpflichtige Gebote und ein neu zu schaffendes Verbandssystem abzustimmen und ein Merkblatt über das Alertieren für Turnierneulinge herauszugeben. Es wird über die Möglichkeit diskutiert, ein einheitliches Verbandssystem für Anfänger bei allen ÖBV-Bridgelehrern durchzusetzen. Buchmayr wird die Rahmenbedingungen für die Erstellung eines solchen Systems mit dem Vorstand abklären.


7.

Die Ursachen für den Rückgang bei Turnieren werden diskutiert. In diesem Zusammenhang wird festgestellt, dass den Turnierleitern von Verbandsseite bei der Durchsetzung von „Zero Tolerance“ mehr Rückhalt gewährt werden muss. Babsch teilt in diesem Zusammenhang ein Merkblatt mit „10 Todsünden (Turnierspieler / Turnierleiter / Veranstalter)“ aus.


8.

Im April findet ein letzter Termin im Raum Wien zur Turnierleiterfortbildung statt. Ein weiterer Termin soll während des Turniers in Unterpremstätten abgehalten werden, ebenfalls in diesem Zeitraum soll die nächste Sitzung des Sportausschusses stattfinden.
Nachtrag vom 26.3.2003:

Christian Bernscherer tritt als Regelausschussmitglied zurück. Dietlind Kellner wird als neues Mitglied in den Regelausschuss kooptiert. Eine neue Verteilung der von Bernscherer übernommenen Aufgaben steht noch an.

Babsch berichtet, dass der KBC möglicherweise bereit wäre, das Blunznturnier 2 Wochen nach dem geplanten Termin zu veranstalten. Plachetzky soll sich mit Fostel in Verbindung setzen, um den Terminkonflikt zu lösen.



Wien, 2002-03-26

Maximilian Buchmayr